Stufen und Treppen: Unterschied zwischen den Versionen
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}}</div>===== Kriterien für Menschen mit motorischen Einschränkungen ===== | }}</div> | ||
<div class="navbox">{{Bewegen | |||
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| title = Bewegen | |||
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| group2 = [[Kriterien für Menschen mit motorischen Einschränkungen aller Art|Kriterien: motorische Einschränkungen]] | |||
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[[Euroschlüssel]] | |||
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== Kriterien für Menschen mit motorischen Einschränkungen == | |||
* '''Stufenhöhe''': Für gehbehinderte Menschen sind hohe Stufen schwieriger zu bewältigen. | * '''Stufenhöhe''': Für gehbehinderte Menschen sind hohe Stufen schwieriger zu bewältigen. | ||
* '''Gerade Läufe:''' Werden bei einer Treppe die Stufen innen schmaler als außen, ist die Trittsicherheit geringer, das gilt auch für Transporte von Rollstühlen o.ä., ein gerader Lauf ist einfacher zu bewältigen. | * '''Gerade Läufe:''' Werden bei einer Treppe die Stufen innen schmaler als außen, ist die Trittsicherheit geringer, das gilt auch für Transporte von Rollstühlen o.ä., ein gerader Lauf ist einfacher zu bewältigen. | ||
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DIN 18040-1 Treppen https://nullbarriere.de/din18040-1-treppen.htm | DIN 18040-1 Treppen https://nullbarriere.de/din18040-1-treppen.htm | ||
=== Kriterien für blinde Menschen === | |||
==== Stufenvorderkantenmarkierungen ==== | |||
In öffentlich zugänglichen Gebäuden sind Stufenvorderkantenmarkierungen an jeder Stufe von Treppen mit bis zu drei Stufen und Treppen, die frei im Raum beginnen oder enden, Pflicht. In Treppenhäusern betrifft das die erste und letzte Stufe, sinnvoll sind jedoch alle Stufen. Bewährt haben sich hierbei eingelassene Stufenvorderkantenmarkierungen. | In öffentlich zugänglichen Gebäuden sind Stufenvorderkantenmarkierungen an jeder Stufe von Treppen mit bis zu drei Stufen und Treppen, die frei im Raum beginnen oder enden, Pflicht. In Treppenhäusern betrifft das die erste und letzte Stufe, sinnvoll sind jedoch alle Stufen. Bewährt haben sich hierbei eingelassene Stufenvorderkantenmarkierungen. | ||
==== Bodenindikatoren an Treppen ==== | |||
In der DIN 32984 Bodenindikatoren im öffentlichen Raum, Ausgabe 2020-12 heißt es: "Bei Treppen kann vor der untersten Stufe ebenfalls ein Aufmerksamkeitsfeld vorgesehen werden. Führt ein Leitsystem auf eine Treppe, so ist auch unten ein Aufmerksamkeitsfeld erforderlich. Die Aufmerksamkeitsfelder erstrecken sich über die Breite der Treppe (oder Rampe). Sie müssen 60 cm bis 90 cm, tief sein und oben an die oberste Trittstufe anschließen. … Unten an der Treppe geht … es darum, dass Blinde diese finden. Dafür eignet sich mit Abstand der Auffindestreifen, das Leitsystem oder ein Aufmerksamkeitsfeld. Wer kann, soll die Stufenkantenmarkierung kontrastreich sehen." (Zitat von nullbarriere.de) | In der DIN 32984 Bodenindikatoren im öffentlichen Raum, Ausgabe 2020-12 heißt es: "Bei Treppen kann vor der untersten Stufe ebenfalls ein Aufmerksamkeitsfeld vorgesehen werden. Führt ein Leitsystem auf eine Treppe, so ist auch unten ein Aufmerksamkeitsfeld erforderlich. Die Aufmerksamkeitsfelder erstrecken sich über die Breite der Treppe (oder Rampe). Sie müssen 60 cm bis 90 cm, tief sein und oben an die oberste Trittstufe anschließen. … Unten an der Treppe geht … es darum, dass Blinde diese finden. Dafür eignet sich mit Abstand der Auffindestreifen, das Leitsystem oder ein Aufmerksamkeitsfeld. Wer kann, soll die Stufenkantenmarkierung kontrastreich sehen." (Zitat von nullbarriere.de) | ||
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Alles über funktionale Anforderungen an Handläufe stehen in der DIN EN 17210. https://nullbarriere.de/din-en-17210-handlauf.htm | Alles über funktionale Anforderungen an Handläufe stehen in der DIN EN 17210. https://nullbarriere.de/din-en-17210-handlauf.htm | ||
=== Menschen mit Seh-Einschränkungen === | |||
brauchen eine kontrastreiche Markierung der ersten und letzten Stufe. | brauchen eine kontrastreiche Markierung der ersten und letzten Stufe. | ||
Aktuelle Version vom 25. Februar 2026, 14:15 Uhr
Kriterien für Menschen mit motorischen Einschränkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Stufenhöhe: Für gehbehinderte Menschen sind hohe Stufen schwieriger zu bewältigen.
- Gerade Läufe: Werden bei einer Treppe die Stufen innen schmaler als außen, ist die Trittsicherheit geringer, das gilt auch für Transporte von Rollstühlen o.ä., ein gerader Lauf ist einfacher zu bewältigen.
- Handläufe in 85-90 cm Höhe, für kleinere Menschen in 70 cm Höhe. Sie müssen am freien Ende mindestens 30 cm über das Treppenende waagrecht und mit einer Rundung zur Wand/ Seite oder nach unten fortgeführt werden.

DIN 18040-1 Treppen https://nullbarriere.de/din18040-1-treppen.htm
Kriterien für blinde Menschen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Stufenvorderkantenmarkierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
In öffentlich zugänglichen Gebäuden sind Stufenvorderkantenmarkierungen an jeder Stufe von Treppen mit bis zu drei Stufen und Treppen, die frei im Raum beginnen oder enden, Pflicht. In Treppenhäusern betrifft das die erste und letzte Stufe, sinnvoll sind jedoch alle Stufen. Bewährt haben sich hierbei eingelassene Stufenvorderkantenmarkierungen.
Bodenindikatoren an Treppen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
In der DIN 32984 Bodenindikatoren im öffentlichen Raum, Ausgabe 2020-12 heißt es: "Bei Treppen kann vor der untersten Stufe ebenfalls ein Aufmerksamkeitsfeld vorgesehen werden. Führt ein Leitsystem auf eine Treppe, so ist auch unten ein Aufmerksamkeitsfeld erforderlich. Die Aufmerksamkeitsfelder erstrecken sich über die Breite der Treppe (oder Rampe). Sie müssen 60 cm bis 90 cm, tief sein und oben an die oberste Trittstufe anschließen. … Unten an der Treppe geht … es darum, dass Blinde diese finden. Dafür eignet sich mit Abstand der Auffindestreifen, das Leitsystem oder ein Aufmerksamkeitsfeld. Wer kann, soll die Stufenkantenmarkierung kontrastreich sehen." (Zitat von nullbarriere.de)
Handläufe können mit erhabenen Text oder taktilen Symbolen versehen sein, z. B. Angabe der Geschossbezeichnung, Evakuierungsrichtung und Notausgang im Brandfall.
Handläufe können mit erhabenen Text oder taktilen Symbolen versehen sein, z. B. Angabe der Geschossbezeichnung, Evakuierungsrichtung und Notausgang im Brandfall.

Alles über funktionale Anforderungen an Handläufe stehen in der DIN EN 17210. https://nullbarriere.de/din-en-17210-handlauf.htm
Menschen mit Seh-Einschränkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
brauchen eine kontrastreiche Markierung der ersten und letzten Stufe.
Eine Beschilderung mit Braille- und Pyramidenschrift auf dem Handlauf erleichtert Blinden und seh-eingeschränkten Menschen die Orientierung.